3/4/2 | Team / Researcher / Albert Dikovich

Titel: Mag.

Vorname: Albert

Nachname: Dikovich

Position: Wissenschaftlicher Mitarbeiter

E-mail: albert.dikovich@gtb.lbg.ac.at

 

 

Albert Dikovich befindet sich derzeit in Bildungskarenz.

Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie. Er studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik an der Universität Wien und schloss 2012 mit einer Diplomarbeit zur Sprachphilosophie Maurice Merleau-Pontys ab. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter ist er den Programmlinien "Theorie der Biographie" und "Junges Wien" zugeteilt.

 

Dissertationsprojekt:

Umkehr, Führung und das Problem der Gewalt. Der Umbruch 1918/19 und das revolutionäre Imaginäre bei Arnold Metzger, Leonard Nelson und Georg Lukács.  

 

Publikationen:

"Der Andere als biographiertes Subjekt. Überlegungen zur Biographik Jean-Paul Sartres". In SYN 1 (2010), S. 108-125.

"Dem 'ursprünglichen Entwurf' auf der Spur. Die biographische Hermeneutik Jean-Paul Sartres". In: Theorie der Biographie. Grundlagentexte und Kommentar. Hg. v. Bernhard Fetz und Wilhelm Hemecker unter Mitarbeit von Georg Huemer und Katharina J. Schneider. Berlin, New York: De Gruyter 2011, S. 247-256.

"Salzburg. Altes Spiel, neue Verhältnisse". In: Hofmannsthal. Orte. 20 biographische Erkundungen. Hg. v. Wilhelm Hemecker und Konrad Heumann in Zusammenarbeit mit Claudia Bamberg. Wien: Zsolnay 2014, S. 354-374.

"Heroismus und Sorge um das Selbst. 1919 im Lichte der politisch-ethischen Schriften Georg Lukács`". In: Sanders, E.; Dikovich, A. (Hg.): Die Ungarische Räterepublik 1919. Lebensgeschichtliche Auswirkungen und literarische Verarbeitungen. Verlag des Instituts für ungarische Geschichtsforschung in Wien  [In Vorbereitung, erscheint 2017]

(Herausgeberschaft gemeinsam mit Edward Saunders) Die Ungarische Räterepublik 1919. Lebensgeschichtliche Auswirkungen und literarische Verarbeitungen. Verlag des Instituts für ungarische Geschichtsforschung in Wien [In Vorbereitung, erscheint 2017]

 

Vorträge (aktuell):

„Die Ethik des Revolutionärs. 1919 im Spiegel der frühen ethisch-politischen Schriften Georg Lukács“. Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Ungarn 1919: Die Verlockung des Kommunismus, 16.-17. 10. 2014, Collegium Hungaricum Wien u. Universität Wien

„Selbsterzählung, moralische Orientierung und Kampf um Anerkennung“. Vortrag im Rahmen der II. Tagung für praktische Philosophie, 13. u. 14.11.2014, Universität Salzburg

 „Intakte Räume bei Hugo von Hofmannsthal“. Vortrag im Rahmen des Symposiums Traditionen in der Wiener Moderne, 15. u. 16. 12. 2014, Wienbibliothek im Rathaus und Universität Wien

„Die Ethik des Revolutionärs: Über Georg Lukacs' frühe politisch-ethische Überlegungen“. Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Perşembe konuşmaları, 26. März 2015, Gallerie Mekkan68

„Zur kritischen Theorie der Bedürfnisse. Über die Probleme ihrer normativen Fundierung im Anschluss an Erich Fromm und Lawrence Hamilton.“ Vortrag im Rahmen der III. Tagung für praktische Philosophie, 1. u. 2.10.2015, Universität Salzburg

“Revolution and Leadership. Approaches in Central-European Political Theory after 1918: Max Weber, Georg Lukács, Leonard Nelson”. Vortrag im Rahmen des Braga Colloquium in the History of Moral and Political Philosophy, “Representation, the People, and Political Leadership”, 14. und 15. Jänner 2016, Universidade do Minho, Braga, Portugal.

"Narrative postrevolutionärer Orientierungslosigkeit". Vortrag im Rahmen des Zeitgeschichtetags 2016, 11. 6. 2016, Universität Graz.

"Arnold Metzger und die Phänomenologie der Revolution". Vortrag im Rahmen des Workshops zur Politik der Weimarer Republik, 31. 8. - 2. 9. 2016, Weimar

"Demokratie und demokratische Revolution als Urstiftung und Nachstiftung: Geschichtsphilosophische Überlegungen im Anschluss an Maurice Merleau-Ponty". Vortrag im Rahmen der Tagung Am Puls der Zeit! Politische Theorie als Herausforderung der Geschichte. 14. - 16. 9. 2016, Bayrisches Promotionskolleg für Politische Theorie, Akademie für politische Bildung Tutzing.  

"Sachlichkeit und Herrschaft der Idee. Philosophie und Modelle apolitischen Regierens nach 1918". Vortrag im Rahmen der Tagung Der "neue Mensch" und das politische Imaginäre in Mitteleuropa 1918: Philosophie, Humanwissenschaften, Literatur. 23. und 24. 2. 2017, Universität Wien

Übersetzung:

David Turbucz: Anti-Bolschewismus im Weltbild Miklós Horthys: Vorstellung und Wirklichkeit. In: Danders, E.; Dikovich A. (Hg.): Die Ungarische Räterepublik 1919. Lebensgeschichtliche Auswirkungen und literarische Verarbeitungen. Verlag des Institus für ungarische Geschichtsforschung in Wien [In Vorbereitung, erscheint 2017]

 

Tagungsorganisation:

(mit Edward Saunders) Ungarn 1919. Die Verlockung des Kommunismus.  Lebensgeschichtliche Auswirkungen der Räterepublik, auto/biographische und literarische Verarbeitungen.  16. und 17. 10. 2014, Collegium Hungaricum Wien u. Universität Wien

Der "neue Mensch" und das politische Imaginäre in Mitteleuropa 1918/19: Philosophie, Humanwissenschaften, Literatur. 23. und 24. 2. 2017, Universität Wien

 

Interviews:

(Mit Ed Saunders) Interview für die Ö1-Sendung Dimensionen: Die Welt der Wissenschaft, gegeben anlässlich der Tagung „Ungarn 1919: Die Verlockung des Kommunismus“ (gesendet am 24. 10. 2014)

Interview für den Artikel Von Revolutionären und gefallenen Engeln von Doris Griesser, erschienen in der Tageszeitung Der Standard, 25. 12. 2014

 

 

Kontakt

Mag. Albert Dikovich
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Tel.: +43 1 4277 43096
Email: albert.dikovich@gtb.lbg.ac.at

Ludwig Boltzmann Institut
für Geschichte und Theorie der Biographie
Porzellangasse 4/1/17
1090 Wien
Österreich