Das Institut wurde im April 2005 gegründet und setzt sich aus einem internationalen Team von zehn Forscherinnen und Forschern zusammen. Es erarbeitet eine Methodenkritik neuzeitlicher Biographik und eine Theorie der Gattung Biographie auf Basis gesellschafts- und literaturwissenschaftlicher, philosophischer und gendertheoretischer Erkenntnisse. Neben sechs wissenschaftlichen Biographien und einem biographischen Handbuch zu Exponent/innen der Österreichischen Moderne entstehen mehrere virtuelle Biographien, in denen die Verarbeitungs- und Darstellungsformen digitaler Medien für das Feld der Biographie fruchtbar gemacht werden. Das Institut widmet sich einem dynamischen und interdisziplinären Forschungsfeld und treibt aktiv die Entwicklung neuer, innovativer Formen der biographischen Praxis voran.
Programmlinien
• Geschichte und Theorie der Biographie
• Hugo von Hofmannsthal
• Eugenie Schwarzwald
• Leopold von Andrian
• Thomas Bernhard
• Ernst Jandl
Neue Programmlinien (ab 2012)
• Biographisches Handbuch ‚Junges Wien’
• Biographie Mira Lobe
• Virtuelle Biographik
Symposien
• Spiegel und Maske: Konstruktionen biographischer Wahrheit
• Inside Stories: Film und Biographie
• Biograpie als kulturwissenschaftliches Paradigma
• Biographie und Religion
• Biographies in Times of Flux (2013)
• International Auto/Biography Association Europe Conference (2013)
Ausstellungen
• Thomas Bernhard (2009, Österreichisches Theatermuseum)
• Ernst Jandl (2010, Wien Museum)
• Eugenie Schwarzwald (2013)
• Junges Wien (2014)